beA – Bug: Chipkartenleser

Ärgerlich: auch mit der aktuellen Version der Client Security ist es immer noch  nicht möglich, den Chipkartenleser am PC des Anwenders simultan für andere Anwendungen als das beA zu nutzen.
Wundern Sie sich also nicht, wenn ihr Büro plötzlich nicht mehr auf das online geführte, mit einer HBCI-Chipkarte gesicherte, Geschäftskonto zugreifen kann.  Daran ist die mangelhafte Programmierung der Client Security schuld, nicht die Bank und erst recht nicht ihre Mitarbeiter!


Lösung ( „work around“ ):

1. Schalten Sie die Client Security ab (z.B. durch Rechtsklick auf das Icon in der Taskleiste und „Beenden“).
2. Starten Sie ihre lokale Software zur Bankkontenverwaltung neu (alternativ: den USB-Anschluss des Chipkartenlesers am PC abziehen und neu einstecken).
3. Starten Sie die Cient Security erst wieder, wenn Sie wieder mit dem beA arbeiten müssen.


Dieser Mangel der Client Security ist seit 2017 bekannt und gemeldet. Wenn Sie ihre Mitarbeiter fragen, ob das für ihr Büro ein „betriebsbehindernder“ Mangel des beA ist, wird die Antwort sicher eindeutig ausfallen. Der BRAK ist das aber bisher keine Mühe wert.  Solange  sich das nicht ändert, kann ich leider kein Loblied auf das beA singen.
Der sangesfreudige Kollege Herzog erledigt seine Überweisungen aber vielleicht noch persönlich in der örtlichen Sparkassenfiliale. Dafür fehlt in meinem Büro die Zeit. Wie ist das bei Ihnen?

 

2 Antworten auf „beA – Bug: Chipkartenleser“

  1. Also bei mir ist die Zeit schon so voran geschritten, dass ich bei mir ein Software-Token für den beA-Zugriff auf dem Server hinterlegt habe – da brauche ich keinen Kartenleser mehr…

    1. Eine schöne Lösung, die m.E. aber nur dazu taugt um mit einer Kanzleisoftware über die KSW-Schnittstelle auf das beA zuzugreifen.
      Das Signieren von Nachrichten im beA und das Vollziehen elektronischer Empfangsbekenntnisse wird so aber nicht möglich sein.
      Dafür muss die Anmeldung mit der personalisierten Chipkarte des Anwalts erfolgen.

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